Freitag, 17. März 2017

[Rezension] Was ich euch nicht erzählte

Autorin: Celeste Ng | Verlag: dtv | erschienen am 27. Mai 2016
288 Seiten | Preis: 19,90 € (Hardcover) | ISBN: 978-3423280754

Handlung
Lydia ist tot. Aber wie kam es dazu? Die Lees sind auf den ersten Blick eine ganz normale, amerikanische Familie, bestehend aus dem Vater, der von chinesischen Einwanderern abstammt, der Mutter und ihren drei - nun nur noch zwei - Kindern. Nach und nach blicken wir immer tiefer hinter diese Fassade. Es gibt so vieles, das niemals ausgesprochen wurde, so vieles, das falsch verstanden wurde, weil man nicht miteinander geredet hat. Und während man immer tiefer in die Familie eintaucht, wird das Bild immer klarer.  

Freitag, 3. Februar 2017

[Rezension] Phi Phi Island

Autor: Josef Haslinger | Verlag: S. Fischer Verlag | erschienen am 17. März 2007
203 Seiten | Preis: 17,90 € (Hardcover) | ISBN: 978-3-10-030059-1


Handlung
Dies ist der Augenzeugenbericht des Autors, der hier sein Erleben des Tsunamis am 26. Dezember 2004 niedergeschrieben hat. Er befand sich zu diesem Zeitpunkt mit seiner Familie als Urlauber auf der thailändischen Insel Koh Phi Phi. Ein Jahr später kehrte er mit seiner Frau nochmals auf die Insel zurück, um das Geschehene besser verarbeiten zu können.


Donnerstag, 26. Januar 2017

[Rezension] Knochenjob!


Autorin: Sarah Adler | Verlag: Drachenmond Verlag | erschienen am 08. Oktober 2016
267 Seiten | Preis: 12,90 € (Softcover) | ISBN: 978-3-95991-192-4


Handlung
In diesem Buch erzählt uns der Tod (der hier unter dem Pseudonym Sarah Adler schreibt), warum ihm sein Job auf die Nerven geht. Kratzige Umhänge, garstige Kollegen und undankbare Klienten trüben seine Stimmung und er versucht händeringend etwas an seiner Situation zu ändern. Nebenbei plaudert er etwas aus dem Nähkästchen, über die Evolution und das Universum. Sozusagen seine Biographie.

Samstag, 14. Januar 2017

TTT: Meine 10 letzten Neuzugänge


Diese Woche hat das Thema beim TTT mal wieder etwas zu bieten, wo ich mitmachen kann. Gerade zum Jahresanfang passt es ja gut, sich seinen SuB mal wieder genauer anzuschauen. Außerdem gönne ich mir um Weihnachten und Jahresanfang herum immer ein paar neue Bücher, auch wenn das sicher mickrig ist im Vergleich zu anderen Bloggern.



Diesen Doppelband von Terry Pratchett habe ich von einer Freundin geschenkt bekommen, da sie mit ihrem Freund zusammengezogen ist und sie dieses Buch jetzt doppelt hatten. Da ich mir ohnehin endlich mal etwas von Pratchett kaufen wollte (und die Tendenz ging sogar genau zu diesem Buch), habe ich mich sehr gefreut. :)

Die letzten vier der oberen Reihe sind meine wirklichen Neuzugänge zum Jahresanfang. Ganze vier. Das meinte ich mit "wenig, im Vergleich zu anderen Bloggern". ;)

"Ein Himmel aus Lavendel" habe ich vor zwei Monaten im Rahmen einer Leserunde gewonnen. Ihr seht: Das ist jetzt schon wieder etwas länger her.

"Weltasche" ist noch länger her, es erreichte mich kurz nach der Frankfurter Buchmesse Ende Oktober.

"Knochenjob!" habe ich auf der Buchmesse abgeholt.

Die beiden letzten Bücher habe ich irgendwann im Sommer aus einem Tauschpaket entnommen. Das ist jetzt wirklich schon lange her. Zum Glück habe ich eine SuB-Liste, sonst hätte ich gar nicht mehr gewusst, was ich da jetzt hinpacken soll/muss. :D

Insgesamt habe ich derzeit 29 Bücher auf dem SuB, also 9 mehr als ich mir selbst eigentlich zugestehe. Es wird also auch so schnell nichts Neues mehr dazukommen.^^

Samstag, 7. Januar 2017

[Rezension] Ein Himmel aus Lavendel


Autorin: Marlena Anders | Verlag: Drachenmond Verlag | erschienen am 12. Oktober 2016
284 Seiten | Preis: 12,90 € (Softcover) | ISBN: 978-3959919159


Handlung
Emery führt im venezianisch anmutenden Avize ein Leben als Taschendiebin, um ihre Familie zu ernähren. Dabei hilft ihr ihre Gabe, sich wie ein Phönix in Flammen auszulösen und außerhalb der Stadt neu zu entstehen. Doch diese Gabe ist zugleich ein Fluch: Mit jeder Wiederauferstehung verwandelt sie sich ein wenig mehr.

Donnerstag, 1. Dezember 2016

TTT: Unsere 10 liebsten TV-Serien



Endlich gibt es beim TTT mal wieder ein Thema, zu dem ich auch was sagen kann!^^

Ich muss sagen, dass ich all die Jahre kein großer Seriengucker war und das letzte Mal, dass ich immer hektisch vor den Fernseher gerannt bin bei einer neuen Folge, da war ich wohl noch ein Kind. Trotzdem gibt es ein paar Serien, die ich sehr mag und einige davon zeige euch heute. Manche sind etwas aktueller, andere sind persönliche Evergreens. ;)




Revenge
Die letzte Staffel habe ich immer noch nicht gesehen, muss ich dazu sagen. Es geht hier um Amanda Clarke, deren Vater einst als Terrorist verurteilt wurde, obwohl er unschuldig war. Unter der Scheinidentität "Emily Thorne" schleicht sie sich in das Leben der Familie ein, die damals die Intrige gegen ihren Vater sponn und sinnt auf Rache.
Die Hauptdarstellerin Emily van Kamp zählt zu meinen Lieblingsschauspielerinnen und sie ist die perfekte Besetzung für diese Rolle. Die Handlung ist stark verflochten, es gibt viele Wendungen und nicht immer geht ein Plan so auf, wie man gedacht hat. Irgendwann fängt es leider ab absurd zu werden, aber bis dahin ist die Serie super!^^


Battlestar Galactica
Die Zylonen, humanoide Roboter, haben einen Atomkrieg gegen die 12 Kolonien der Menschen geführt und lediglich das Kriegsschiff Battlestar Galactica ist mit einer Flotte ziviler Schiffe entkommen und nun auf der Flucht. Die Serie zeigt ihre Suche nach der Erde, der sagenumwobenen 13. Kolonie. Dabei müssen sie immer wieder gegen die Zylonen kämpfen. 
SciFi ist eigentlich gar nicht mein Ding, aber nachdem mehrere Freunde so begeistert waren, habe ich sie doch geschaut - und bin jetzt auch begeistert. Die Charaktere sind gut gezeichnet und die Handlung ist facettenreich und nimmt sich genug Zeit alles zu erklären. Nicht immer ist alles logisch, aber das muss man bei dem Genre wohl einfach hinnehmen.


The 100
Seit die Erde durch einen Atomkrieg zerstört wurde, kreist die Raumstation Ark mit den letzten Menschen um den Planeten, doch nach 100 Jahren gehen ihr die Ressourcen aus. 100 Jugendliche - allesamt verurteilte Straftäter - werden zur Erde geschickt, um zu sehen, ob sie wieder bewohnbar sein könnte. Doch die Erde ist nicht so unbewohnt, wie sie zunächst geglaubt haben.
Hier trifft man viele Darsteller aus "Battlestar Galactica" wieder. Die Serie scheint stark von der Buchvorlage abzuweichen, was mich aber nicht stört. Ich fand die Serie spannend, wobei mir vieles zu konstruiert war, aber ich erwarte mit Sehnsucht die nächste Staffel.


Humans
Aktuell im Fernsehen zu sehen. Auch hier geht es um menschenähnliche Roboter, die in dieser Serie "Synth" heißen. Familie Hawkins kauft sich Synth Anita als Entlastung im Haushalt. Doch irgendetwas scheint mit ihr nicht zu stimmen. Daneben gibt es noch weitere Handlungsstränge.
Mir gefällt an dieser Serie, dass sie sich Gedanken darüber macht, wie die Menschen auf solche Roboter reagieren würde und wie schwer es uns möglicherweise fallen könnte, nicht zu vergessen, dass sie Maschinen sind. Und sie führt auch zu der Frage, inwiefern man Menschen überhaupt durch Maschinen ersetzen kann.


Pastewka
Zur Abwechslung etwas lustiges. Komiker Bastian Pastewka spielt in dieser Serie sich selbst in einem fiktiven Alltag und zeichnet sich meistens durch eher assoziales Verhalten aus, was ihn immer wieder in Schwierigkeiten bringt. Es gibt wenig Serien, die mich so sehr zum Lachen bringen können! Herrlich selbstironisch und mit zahlreichen Gastauftritten bekannter Gesichter.


Mord ist ihr Hobby
Für mein Alter sicher eher ungewöhnlich.^^ Die Schriftstellerin Jessica Fletscher, eine ältere Dame, löst mit guter Beobachtungsgabe und Kombinationsgeschick Mordfälle.
Ich erinnere mich, dass meine Mutter das früher geguckt hat, als ich noch jünger war. Heute gucke ich das gerne so nebenbei, morgens beim ersten Kaffee oder spät abends zum Runterkommen, jedenfalls dann, wenn ich geistig nicht aufnahmefähig bin und nur etwas möchte, das nebenbei vor sich hinplätschert. Die Serie ist unaufgeregt, ohne überkrasse Effekte, sondern einfach nett und liebenswert. 


Ein Herz und eine Seele
Noch untypischer für mein Alter, aber deshalb nicht weniger gut. Diese Serie ist knapp 20 Jahre älter als ich. :D 
Familie Tetzlaff besteht aus dem aufbrausenden Alfred mit Hang zu politischen Verschwörungstheorien, der etwas einfältigen Ehefrau Else, der Tochter Rita und deren Mann Michael, der als Sozialdemokrat besonders häufig mit Alfred aneinander gerät. Die Serie lebt hauptsächlich von den Dialogen, die Serie ist eher wie ein Theaterstück inszeniert und wurde auch vor echtem Publikum im Studio aufgeführt und gedreht. 
Ich finde sie heute immer noch sehr lustig, obwohl sich unser Begriff von "lustig" seit den 70er Jahren deutlich gewandelt hat. Mit dieser Serie wurde Dieter Krebs damals übrigens berühmt. Eine Schande, dass viele in meinem Alter den schon gar nicht mehr kennen.^^ 


Navy CIS
Eine Zeit lang konnte ich von dieser Serie gar nicht genug bekommen. Es geht um den NCIS, der Mordfälle an Mitgliedern der US Navy aufklärt. Die Charaktere sind einfach toll ausgearbeitet und die Sprüche sind manchmal superlustig. Ich mag am liebsten die Folgen mit Ziva David. Ich gucke auch die davor, mit Katelyn Todd, aber seit sie diese Blonde dabei haben, schaue ich sie nicht mehr.


Law & Order (SVU & Criminal Intent)
Die Serie "Law & Order" hat gefühlte tausend Ableger. Einer davon ist "Special Victims Unit", ein anderer ist "Criminal Intent". Beides läuft derzeit am Freitagabend und Samstagvormittag und ich gucke beide immer wieder gerne, obwohl ich alle Folgen schon x-mal gesehen habe. Die SVU klärt Sexualverbrechen auf, während es in "Criminal Intent" wie in den meisten Krimiserien um Mordfälle geht.


Full House
Wer hat das bitte früher nicht geguckt? ;)
 Die Sitcom um Danny Tanner, seine drei Töchter und seine zwei besten Freunde kennt eigentlich fast jeder und ich schaue sie immer noch gerne, obwohl ich nicht mehr so darüber lachen kann wie damals als Teenie oder als Kind. Netflix hat aber dieses Jahr eine Neuauflage produziert, in der sogar alle früheren Darsteller (außer den Olsen-Zwillingen) wieder dabei sind, das fand ich auch nicht schlecht.

Mittwoch, 30. November 2016

[Rezension] Retrum

Autor: Francesc Miralles | Verlag: Loewe Verlag | erschienen am 09. Januar 2012
346 Seiten | Preis: 14,95 € (broschierte Ausgabe) | ISBN: 978-3-7855-7038-8
(Diese Angaben beziehen sich auf meine Ausgabe. Es gibt auch noch eine Version vom Gulliver Verlag, erschienen 2013. 8,95 €.)


Handlung
Christian  ist ein introvertierter Einzelgänger, bis er durch Zufall die Bekanntschaft einer Gruppe Goths macht, die sich "Retrum" nennen. Insbesondere von der düsteren Alexia ist er fasziniert. Auf Friedhöfen versuchen sie nachts Kontakt mit Verstorbenen aufzunehmen. Tagsüber muss Christian die Annäherungsversuche seiner Schulkameradin Alba abwehren und mit der bedrückenden Situation zu Hause zurechtkommen, die nach dem Tod seines Bruders kaum zu ertragen ist.